EC Små-Isbjørn's Betty Boo DM

NFO-f-09-22

 

Eigentlich wollte ich aus der Verpaarung Hironimus x Santanyi kein Baby behalten. Es war Santanyi´ s erster Wurf , meine Mädels waren beide noch jung und ich wollte erst mal sehen wie es so ist – das Züchten – kann ich überhaupt meine Babys hergeben , werden es auch schöne, typvolle und vor allem gesunde Kinder.

Aber dann kam da so etwas zauberhaft buntes zum Vorschein , ich war total fasziniert ! Hatten mir doch bunte Mädchen bis dato nicht wirklich gefallen, mal abgesehen das sich Santanyi auch ohne zu fragen einfach in mein Herz geschlichen hat, und zwar sehr nachhaltig.

Und da lag nun wieder etwas dreifarbiges, ganz anders als die Mama – auffälliger gezeichnet , das Rot sehr viel deutlicher zu erkennen, insbesondere das zweigeteilte Gesichtchen und dann noch mit weiß – super süß !

Tja, da war es dann irgendwie um mich geschehen, zwei halbherzige Versuche meine Prinzessin doch herzugeben scheiterten glücklicherweise, bei den einen ging das Auto kaputt, da war dann keine Katze mehr drin und die anderen (Züchter) fanden „meine Betty“ nicht schön genug !!!!!!!!!!

Und das bloß vom Foto und die waren in meinen Augen absolut traumhaft . Da war dann der Ofen aus – so was ! Ich war dermaßen empört, das natürlich in diesem Moment auch mir klar wurde , ich konnte und wollte sie gar nicht hergeben. Sonst wäre ich nicht so aufgebracht gewesen, aber es kam mir in dem Moment wie Hofverrat vor.

Denn Betty war als Baby eine richtige Püppy , posieren, niedlich aussehen und laut brizzend durch die Wohnung wackeln und dabei den tollen Schwanz mit der roten Spitze aufrecht und stolz in die Höhe gereckt – zu niedlich !

Ein wahres Fellmonster war Sie schon als Baby, was sehr niedlich war , wenn dann der kleine Windelpopo vor mir her wackelte , einfach zum knutschen.

Betty steht selbst im Sommer voll im Fell, im Winter tritt Sie sich sogar auf Ihr üppiges Bauchfell – unglaublich !

Ihre Showkarriere beendete Betty mit 3 ½ Jahren erfolgreich mit dem FIFé - Europa -Champion, den sie als echte Europäerin in Dänemark, den Niederlanden, Tschechien, Luxemburg, Österreich und Deutschland absolvierte.

Dabei konnte sie diverse Rassesiege und Nominationen auch gegen große Konkurrenz erringen.

Als absolute Supermama besticht Betty nicht nur durch problemlose Schwangerschaften, als auch Geburten insbesondere der wunderschöne, typvolle und charakterfeste Nachwuchs kann sich sehen lassen.

Sie vererbt insbesondere die Fellmenge und Qualität, Ihre Superpinsel und die smaragdgrünen Augen an Ihre Nachkommen die es Ihr demnächst mit dem Titel „DM“ danken werden, dann kommt zum höchsten FIFé-Showtitel auch noch der für mich sehr wertvolle Zuchttitel, denn eine Katze kann erfolgreich auf der Bühne sein, ohne gleichzeitig auch ein gutes Zuchttier sein zu müssen. Betty vereinbart beides , was mich mit Stolz erfüllt..

Im Gegensatz zu Ihrer Mutter ist Betty als Mutterkatze nicht dominant, sondern super schmusig, freundlich, ausgeglichen und liebt es, wenn die babysüchtige Kastratin Fine Ihr bei der Aufzucht der Rasselbande behilflich ist und nebenbei auch noch die ein oder andere Kuscheleinheit für Sie abfällt.

Betty ist im wahrsten Sinne des Wortes eine kleine Zaubermaus, die eine wirklich hohe Faszination ausübt – nicht nur auf mich !

Ich bin sehr froh und dankbar das Betty bei mir geblieben ist, denn so eine Prinzessin gibt es kein zweites Mal.



Nachwuchs:

Nun konzentriert sie sich voll und ganz auf ihre Mutterrolle, die sie bravourös beherrscht. Nach den ersten beiden Würfen F und H, in denen nur Kater fielen, befürchtete ich, dass Betty eine Jungs-Mama ist. Diese Befürchtung führte sie im dritten Wurf “J-Wurf“ „ad absurdum“, da sie fünf gesunden Mädchen und einem Kater das Leben schenkte. (Und der Hammer – alles „Eisbärchen“ – siehe demnächst auch „Eisbärchen-Story“). Somit ist die Bilanz wieder ausgeglichen.
Betty trägt sowohl Verdünnung als auch Non-agouti , was Sie im L-Wurf , S-Wurf und T-Wurf bewies.